Fragen und Antworten zur KI-Manager Weiterbildung
Voraussetzungen und Einstieg
Brauche ich Vorkenntnisse oder Programmiererfahrung?
Nein. Die Weiterbildung „Zertifizierter KI-Manager und KI-Entwickler“ ist für Einsteigerinnen und Einsteiger konzipiert — wir holen dich bei null ab. KI-Vorkenntnisse oder Programmiererfahrung brauchst du nicht; grundlegende PC-Kenntnisse, also der sichere Umgang mit E-Mail, Internet und gängigen Office-Programmen, reichen vollkommen aus. Der Kurs beginnt bewusst mit einem eigenen Grundlagenblock, der erklärt, was KI kann, wo ihre Grenzen liegen und was rechtlich gilt — erst danach geht es an die Werkzeuge und das eigene Praxisprojekt. Die Inhalte passen für Berufsfelder wie Büro, Verwaltung, Marketing, HR, Vertrieb und Controlling, funktionieren aber branchenübergreifend. Wenn du unsicher bist, ob dein Kenntnisstand reicht, klären wir das gerne vorab in der kostenlosen Beratung.
Kann ich auch mit 50 oder als Quereinsteiger teilnehmen?
Ja. Für die Teilnahme gibt es keine Altersgrenze, und ein Quereinstieg ist ausdrücklich vorgesehen — die Weiterbildung setzt keinen bestimmten Berufsabschluss und keine KI-Vorkenntnisse voraus. Auch für die Förderung über den Bildungsgutschein besteht keine Altersgrenze: Entscheidend ist, dass die Weiterbildung notwendig ist, um deine Arbeitslosigkeit zu beenden oder eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden — das prüft die zuständige Stelle im Einzelfall (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, §81 SGB III). In den Gruppen lernen Menschen aus sehr unterschiedlichen Berufen und Lebensphasen gemeinsam, und die kleine Gruppengröße von maximal 12 Teilnehmenden sorgt dafür, dass die Dozenten auf dein Tempo eingehen können.
Wie viel Zeit muss ich für die Weiterbildung einplanen?
Der Live-Unterricht findet Montag bis Freitag, 9–13 Uhr in Teilzeit statt — verbindlich und zu festen Zeiten. Insgesamt umfasst die Weiterbildung 410 Unterrichtseinheiten über 17 Wochen. Die Teilnahme ist Pflicht, die Anwesenheit wird erfasst, und Aufzeichnungen ersetzen die Teilnahme nicht. Plane zusätzlich etwas Zeit für Übungen und deine praktische Projektarbeit ein, vor allem in der Projektphase gegen Ende des Kurses. Die Nachmittage bleiben frei — zum Vertiefen, für Familie oder für berufliche Verpflichtungen. Wenn du beschäftigt bist, brauchst du für die Unterrichtszeiten eine Freistellung durch deinen Arbeitgeber. Ob das Format in deine Situation passt, klären wir gerne in der kostenlosen Beratung.
Welche Technik brauche ich für die Teilnahme?
Du brauchst einen Laptop oder PC mit stabiler Internetverbindung sowie eine Webcam und ein Mikrofon — mehr nicht. Der gesamte Unterricht findet zu 100 % online im digitalen Lernraum statt, du kannst also von überall in Deutschland teilnehmen; Anfahrtswege und Übernachtungen entfallen. Grundkenntnisse am PC, etwa im Umgang mit E-Mail und Internet, reichen aus — den Umgang mit den KI-Tools lernst du im Unterricht, gemeinsam mit deiner Gruppe. Ein zweiter Bildschirm ist angenehm, aber keine Voraussetzung. Wichtig ist vor allem eine ruhige Umgebung, in der du Montag bis Freitag, 9–13 Uhr konzentriert mit Kamera und Mikrofon am Live-Unterricht teilnehmen kannst, denn die Weiterbildung lebt vom direkten Austausch mit den Dozenten und deiner Gruppe.
Ablauf und Format
Was erwartet mich inhaltlich in der Weiterbildung?
Die Weiterbildung „Zertifizierter KI-Manager und KI-Entwickler“ umfasst 410 Unterrichtseinheiten in sechs aufeinander aufbauenden Lernblöcken über 17 Wochen in Teilzeit. Du startest mit Grundlagen, Orientierung und Recht, meisterst dann Sprachmodelle, KI-Agenten und Vibe Coding, wendest KI im Business an — von Marketing bis zur Kosten-Nutzen-Rechnung — und vertiefst anschließend Recht und AI Act. Kernstück ist das große Praxisprojekt: Du baust eine eigene KI-Software von der Idee bis zum Live-Gang, dein Beweisstück für Bewerbungsgespräche oder den eigenen Betrieb. Den Abschluss bilden die Integration des Gelernten, dein Projekt-Portfolio und die Abschlussprüfung. Alle Blöcke greifen ineinander: erst verstehen, dann anwenden, dann selbst bauen.
Kann ich im eigenen Tempo oder abends lernen?
Nein, und das ist bewusst so. Die Weiterbildung ist kein Selbstlernkurs: Der Unterricht findet zu 100 % online und vollständig live statt — Montag bis Freitag, 9–13 Uhr, zu festen Zeiten. Die Teilnahme ist verbindlich, die Anwesenheit wird erfasst, und Aufzeichnungen ersetzen die Teilnahme nicht. Eine freie Bearbeitung der Inhalte außerhalb der Kurszeiten ist nicht vorgesehen. Der Grund: Du lernst in einer festen Gruppe mit echten Dozenten, kannst jederzeit Fragen stellen und bekommst direktes Feedback zu deinen Übungen und deinem Projekt — genau das unterscheidet die Weiterbildung von reinen Videokursen. Wenn du ein flexibles Selbstlernformat mit freier Zeiteinteilung suchst, ist dieser Kurs ehrlicherweise nicht das richtige Angebot für dich.
Wie groß ist meine Lerngruppe und wer unterrichtet mich?
Du lernst in einer Gruppe mit maximal 12 Teilnehmenden. Die kleine Gruppengröße ist Absicht: Die Dozenten kennen deinen Lernstand, können individuell auf Fragen eingehen und begleiten deine Übungen und dein Praxisprojekt mit persönlichem Feedback. Unterrichtet wirst du von Praktikerinnen und Praktikern aus der Wirtschaft — aktiven Beraterinnen und Beratern mit Erfahrung aus realen KI-Projekten in Mittelstand und Konzernen, keinen reinen Theoretikern. Sie bringen langjährige Lehr- und Beratungserfahrung mit und zeigen dir die Werkzeuge so, wie sie im Arbeitsalltag tatsächlich eingesetzt werden. Im digitalen Lernraum arbeitest du live mit ihnen zusammen und tauschst dich direkt mit deiner Gruppe aus.
Was passiert, wenn ich einen Unterrichtstag verpasse?
Die Teilnahme am Live-Unterricht ist verbindlich, und die Anwesenheit wird erfasst — Aufzeichnungen ersetzen die Teilnahme nicht. Bei Krankheit oder anderen wichtigen Gründen gelten die Teilnahmeregeln des Trägers: Melde dich in solchen Fällen bitte frühzeitig bei uns, dann finden wir gemeinsam eine Lösung, damit du den Anschluss an deine Gruppe nicht verlierst. Bei einer geförderten Weiterbildung ist die Anwesenheit auch gegenüber der zuständigen Stelle relevant, denn die Förderung ist an die verbindliche Teilnahme geknüpft — wiederholtes unentschuldigtes Fehlen kann Konsequenzen für die Förderung haben. Plane die Unterrichtszeiten Montag bis Freitag, 9–13 Uhr deshalb fest ein und lege Termine wie Arzt- oder Behördengänge möglichst in die freien Nachmittage.
Förderung
Was kostet mich die Weiterbildung?
Für die Weiterbildung ist bis zu 100 % Förderung möglich. Als arbeitsuchende Person kannst du einen Bildungsgutschein nach §81 SGB III bei deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter beantragen — mit bewilligtem Bildungsgutschein entsteht für dich kein Eigenanteil, du zahlst also 0 Euro. Für Beschäftigte kommt eine Förderung über das Qualifizierungschancengesetz (§82 SGB III) in Betracht; den Antrag stellt hier der Arbeitgeber vor Maßnahmenbeginn über den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit. Wichtig: Ob und in welchem Umfang gefördert wird, entscheidet immer die zuständige Stelle nach Prüfung des Einzelfalls — wir können beraten und Unterlagen bereitstellen, aber keine Förderung garantieren. In der kostenlosen Beratung prüfen wir gemeinsam, welcher Förderweg zu deiner Situation passt.
Wie bekomme ich einen Bildungsgutschein?
Der Weg führt über deine Agentur für Arbeit oder dein Jobcenter: Du vereinbarst dort einen Beratungstermin, besprichst dein Weiterbildungsziel und beantragst den Bildungsgutschein. Voraussetzung ist, dass die Weiterbildung notwendig ist, um deine Arbeitslosigkeit zu beenden oder eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden — das prüft die zuständige Stelle im Einzelfall. Träger und Maßnahme müssen AZAV-zugelassen sein; FBS Future Education erfüllt diese Voraussetzung mit Träger- und Maßnahmenzulassung durch die Cert-IT GmbH, auch für das reine Online-Format. Für dein Gespräch helfen ein aktueller Lebenslauf, deine beruflichen Nachweise und eine kurze Begründung, warum die Weiterbildung für deine Zukunft wichtig ist — wir bereiten dich darauf vor und stellen dir alle Kursunterlagen für den Antrag zusammen.
Was ist für mich der richtige Weg — Bildungsgutschein oder QCG?
Das hängt von deiner Situation ab. Der Bildungsgutschein (§81 SGB III) richtet sich an Menschen, die arbeitslos gemeldet oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind: Du beantragst ihn selbst bei deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter, und mit bewilligtem Gutschein entsteht für dich kein Eigenanteil an den Lehrgangskosten. Das Qualifizierungschancengesetz (QCG, §82 SGB III) richtet sich an Beschäftigte in einem bestehenden Arbeitsverhältnis: Hier stellt dein Arbeitgeber den Antrag vor Maßnahmenbeginn über den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit; neben den Lehrgangskosten können auch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt in Betracht kommen. Beide Wege führen zur selben Weiterbildung „Zertifizierter KI-Manager und KI-Entwickler“. Ob und in welcher Höhe gefördert wird, entscheidet in beiden Fällen die zuständige Stelle im Einzelfall.
Ist mir die Förderung sicher, wenn ich alle Voraussetzungen erfülle?
Nein, eine Garantie gibt es nicht — und wir versprechen dir auch keine. Über jeden Bildungsgutschein und jede QCG-Förderung entscheidet die zuständige Stelle nach Prüfung des Einzelfalls: Deine persönliche Situation, dein beruflicher Werdegang und die Frage, ob die Weiterbildung für dein Ziel notwendig ist, fließen in die Entscheidung ein. Was wir beitragen können: Die formalen Voraussetzungen auf Trägerseite sind erfüllt, denn FBS Future Education ist AZAV-zertifiziert (Träger- und Maßnahmenzulassung durch die Cert-IT GmbH). Wir beraten dich kostenlos, stellen alle Unterlagen für deinen Antrag bereit und bereiten dich auf das Gespräch mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter vor. Eine gute Vorbereitung und eine schlüssige Begründung helfen — die Entscheidung selbst liegt aber immer bei der zuständigen Stelle.
Werden mir auch Fahrt- oder Kinderbetreuungskosten erstattet?
Ob neben den Lehrgangskosten weitere Leistungen wie Fahrtkosten, Kosten für auswärtige Unterbringung oder Kinderbetreuungskosten übernommen werden, hängt von der jeweiligen Maßnahme und deinem Einzelfall ab — eine pauschale Zusage können wir dir dafür nicht machen. Für unsere Weiterbildung gilt außerdem: Sie findet zu 100 % online statt, du nimmst von zu Hause aus teil, Fahrt- und Unterbringungskosten fallen deshalb in der Regel gar nicht erst an. Kläre Fragen zu ergänzenden Leistungen am besten direkt im Beratungsgespräch bei deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter — die zuständige Stelle entscheidet darüber im Einzelfall. Gerne gehen wir solche Punkte auch vorab gemeinsam in der kostenlosen Beratung durch, damit du gut vorbereitet in dein Gespräch gehst.
Abschluss und Zertifikat
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Nach erfolgreichem Abschluss der trägerinternen Abschlussprüfung erhältst du einen Qualifikationsnachweis von FBS Future Education über die Weiterbildung „Zertifizierter KI-Manager und KI-Entwickler“. Die Prüfung bezieht sich auf die vollständigen Inhalte der Weiterbildung — einschließlich einer praktischen Projektarbeit — und berücksichtigt deine fachliche Entwicklung, deine praktischen Fähigkeiten und die Anwendung von KI im Unternehmenskontext. Wichtig für deine Planung: Der Nachweis ist kein IHK-Zertifikat und kein öffentlich-rechtlicher IHK-Abschluss. Was du außerdem mitnimmst, ist dein eigenes Praxisprojekt — eine selbst gebaute KI-Software, die du in Bewerbungsgesprächen oder im eigenen Unternehmen konkret vorzeigen kannst.
Warum bekomme ich kein IHK-Zertifikat?
FBS hat sich bewusst für einen eigenen, breit angelegten Lehrplan entschieden. Die Weiterbildung verbindet technische, rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Fähigkeiten — vom Umgang mit Sprachmodellen und KI-Agenten über den AI Act bis zum eigenen Softwareprojekt. Ziel ist nicht die Vertiefung eines einzelnen Fachthemas, sondern die anwendungsorientierte Vorbereitung auf KI-Aufgaben an der Schnittstelle von Fachbereich, Technik und Organisation. Dieser Zuschnitt lässt sich in einem eigenen Curriculum konsequenter umsetzen als in einem standardisierten Kammerformat. Auf die Qualität kannst du dich trotzdem verlassen: Träger und Maßnahme sind AZAV-zertifiziert (Zulassung durch die Cert-IT GmbH) — zugleich die Grundlage dafür, dass die Weiterbildung förderfähig sein kann; über die Förderung entscheidet die zuständige Stelle im Einzelfall.
Wie läuft meine Abschlussprüfung ab?
Die Abschlussprüfung ist trägerintern und deckt die vollständigen Inhalte der Weiterbildung ab. Kernstück ist deine praktische Projektarbeit: Im großen Praxisblock baust du eine eigene KI-Software — von Konzept und Architektur über Daten, Backend und Oberfläche bis zum Live-Gang — und präsentierst sie zum Abschluss. Bewertet werden deine fachliche Entwicklung während des Kurses, deine praktischen Fähigkeiten und die Frage, wie sicher du KI im Unternehmenskontext anwendest. Du wirst damit nicht allein gelassen: Die Projektarbeit entsteht über mehrere Wochen mit Feedback der Dozenten, und der letzte Lernblock bereitet Portfolio und Präsentation gezielt vor. Nach bestandener Prüfung erhältst du deinen Qualifikationsnachweis von FBS Future Education — kein IHK-Zertifikat, aber ein Nachweis mit vorzeigbarem Projekt dahinter.
Woran erkenne ich, dass die Weiterbildung offiziell zugelassen ist?
FBS Future Education ist ein AZAV-zertifizierter Bildungsträger: Sowohl der Träger als auch die Maßnahme „Zertifizierter KI-Manager und KI-Entwickler“ sind durch die Cert-IT GmbH zugelassen (Träger- und Maßnahmenzulassung). Die AZAV — die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung — ist der Qualitätsstandard, den die Bundesagentur für Arbeit für geförderte Weiterbildungen verlangt: Nur bei zugelassenen Trägern kann ein Bildungsgutschein eingelöst oder eine QCG-Förderung genutzt werden. Die Zulassung wird von der fachkundigen Stelle geprüft und überwacht. Für dich heißt das: Die formalen Voraussetzungen für eine Förderung sind auf Trägerseite erfüllt — ob deine persönliche Förderung bewilligt wird, entscheidet die zuständige Stelle trotzdem immer im Einzelfall.
Für Arbeitssuchende
Bekomme ich während der Weiterbildung weiter mein Arbeitslosengeld?
Wenn du während des Bezugs von Arbeitslosengeld eine geförderte berufliche Weiterbildung beginnst, wird das Arbeitslosengeld in der Regel weitergezahlt (Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Ein zusätzliches Weiterbildungsgeld kommt dagegen nur bei abschlussorientierten Maßnahmen in Betracht — etwa Umschulungen oder Vorbereitungen auf eine Externenprüfung. Unsere Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Qualifikationsnachweis ab und ist keine abschlussorientierte Maßnahme in diesem Sinne; ein Weiterbildungsgeld ist hier also nicht zu erwarten. Ob und in welchem Umfang Leistungen weitergezahlt oder gewährt werden, entscheidet die zuständige Stelle nach Prüfung deines Einzelfalls. Kläre deine persönliche Situation deshalb vor Kursbeginn mit deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter.
Wie schnell finde ich nach der Weiterbildung eine Stelle?
Ehrlich gesagt: Das können wir dir nicht versprechen, und eine Job-Garantie gibt es nicht — von niemandem. Was wir sagen können: KI-Kompetenzen werden am Arbeitsmarkt branchenübergreifend nachgefragt, und mit deinem Praxisprojekt hast du am Ende etwas Vorzeigbares in der Hand — eine selbst gebaute KI-Software statt nur einer Teilnahmebescheinigung. Zusätzlich unterstützen wir dich aktiv bei deinen Bewerbungen: mit der Optimierung deines Lebenslaufs, LinkedIn-Workshops und dem Zugang zu Partnerunternehmen aus unserem Netzwerk. Wie schnell es klappt, hängt von deiner Region, deinem Berufsfeld und deinem Engagement ab. In der kostenlosen Beratung besprechen wir gerne, welche Perspektiven die Weiterbildung in deiner konkreten Situation eröffnen kann.
Was passiert, wenn ich die Weiterbildung abbrechen muss?
Sprich in diesem Fall immer zuerst mit uns und mit deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter — und zwar so früh wie möglich. Bei wichtigen Gründen wie einer Erkrankung kann eine Unterbrechung in Abstimmung mit der zuständigen Stelle möglich sein. Ein Abbruch ohne wichtigen Grund kann dagegen Konsequenzen bei den Leistungen haben, deshalb sollte dieser Schritt nie ohne vorherige Beratung erfolgen. Unser Ziel ist, dass es gar nicht so weit kommt: Die kleine Gruppe, die feste Struktur und die enge Begleitung durch die Dozenten sind genau dafür da, dich durch die 17 Wochen zu tragen. Wenn du merkst, dass es schwierig wird — fachlich, zeitlich oder persönlich —, melde dich frühzeitig bei unserem Betreuungsteam, damit wir gemeinsam eine Lösung finden.
Behalte ich nach dem Kurs meine Unterlagen und den Kontakt zur Gruppe?
Ja, beides. Du behältst nach dem Kurs Zugriff auf deine Lernunterlagen und kannst die Inhalte jederzeit nachschlagen — etwa wenn du im neuen Job ein Thema auffrischen möchtest. Außerdem erhältst du Zugang zu unserer Alumni-Gruppe: Dort tauschst du dich mit ehemaligen Teilnehmenden aus, bekommst Job-Tipps und bleibst beim Thema KI auf dem Laufenden, das sich schnell weiterentwickelt. Aus der gemeinsamen Kurszeit — 17 Wochen jeden Vormittag mit denselben Menschen — kann ein tragfähiges berufliches Netzwerk entstehen. Dein Praxisprojekt gehört ebenfalls dir: Die selbst gebaute KI-Software kannst du nach dem Kurs weiterentwickeln und in Bewerbungen als Arbeitsprobe einsetzen.
Für Unternehmen
Wie beantragen wir als Unternehmen die QCG-Förderung?
Den Antrag stellen Sie als Arbeitgeber — und zwar vor Beginn der Maßnahme — über den Arbeitgeberservice Ihrer Agentur für Arbeit. Rechtsgrundlage ist das Qualifizierungschancengesetz (§82 SGB III): Es ermöglicht die Förderung beruflicher Weiterbildung von Beschäftigten, unabhängig von Branche und Unternehmensgröße. Voraussetzung ist unter anderem, dass Träger und Maßnahme AZAV-zugelassen sind — das ist bei FBS Future Education der Fall (Träger- und Maßnahmenzulassung durch die Cert-IT GmbH). Ob und in welcher Höhe Lehrgangskosten und gegebenenfalls Zuschüsse zum Arbeitsentgelt übernommen werden, entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall; die Details klären Sie am besten direkt im Gespräch mit Ihrem Arbeitgeberservice. Wir unterstützen Sie mit allen erforderlichen Unterlagen zur Maßnahme und stehen für Rückfragen bereit.
Was lernen unsere Mitarbeitenden konkret?
Die Weiterbildung „Zertifizierter KI-Manager und KI-Entwickler“ umfasst 410 Unterrichtseinheiten in sechs aufeinander aufbauenden Lernblöcken: von KI-Grundlagen, Orientierung und Recht über Sprachmodelle, KI-Agenten und Vibe Coding sowie den Einsatz von KI im Business bis zur Vertiefung von Recht und AI Act — einschließlich der Rolle von KI-Beauftragten im Unternehmen. Kernstück ist das Praxisprojekt: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer baut eine eigene KI-Software und setzt dabei ein eigenes KI-Projekt aus dem Arbeitsalltag um. So fließt das Gelernte unmittelbar in Ihre Prozesse zurück — als konkrete Anwendung, nicht nur als Wissen. Den Abschluss bilden die Integration des Gelernten und die trägerinterne Abschlussprüfung mit Projektpräsentation und Qualifikationsnachweis von FBS Future Education.
Müssen wir unsere Mitarbeitenden für den Unterricht freistellen?
Ja. Der Live-Unterricht findet Montag bis Freitag, 9–13 Uhr in Teilzeit statt, die Teilnahme ist verbindlich und die Anwesenheit wird erfasst — Aufzeichnungen ersetzen die Teilnahme nicht. Beschäftigte benötigen für diese festgelegten Unterrichtszeiten eine Freistellung durch ihren Arbeitgeber; planen Sie das in der Einsatzplanung über die gesamten 17 Wochen ein. Außerhalb der Unterrichtszeiten, also an den Nachmittagen, bleiben Ihre Mitarbeitenden für das Tagesgeschäft verfügbar. Da die Weiterbildung zu 100 % online stattfindet, entfallen Reisezeiten und Abwesenheiten durch An- und Abreise vollständig. Wie sich Freistellung und QCG-Förderung zueinander verhalten — etwa mögliche Zuschüsse zum Arbeitsentgelt —, klären Sie im Gespräch mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit; die Entscheidung trifft die zuständige Stelle im Einzelfall.
Können wir mehrere Mitarbeitende anmelden oder einzelne Module buchen?
Mehrere Mitarbeitende gleichzeitig anzumelden ist möglich — eine eventuelle QCG-Förderung wird dabei pro Person geprüft, die Entscheidung trifft die Agentur für Arbeit jeweils im Einzelfall. Beachten Sie die Gruppengröße: Pro Kurs lernen maximal 12 Teilnehmende, damit die Betreuung intensiv bleibt; bei größeren Teams besprechen wir eine Verteilung auf mehrere Starttermine. Einzelne Module oder Lernblöcke können Sie dagegen nicht separat buchen: Die Weiterbildung ist bewusst als Gesamtkurs angelegt, weil die sechs Lernblöcke aufeinander aufbauen — vom Grundlagenwissen bis zum eigenen Praxisprojekt. Nur so entsteht eine durchgängige Lernkurve. Welche Variante für Ihr Team sinnvoll ist, besprechen wir gerne in einem kostenlosen Beratungsgespräch.
Anmeldung und Beratung
Wann kann ich starten?
Der nächste Kurs startet am 1. Dezember 2026. Weitere Termine erfährst du in der kostenlosen Beratung — wir planen die Starttermine fortlaufend. Wichtig für deine Planung: Die Plätze sind auf maximal 12 Teilnehmende pro Kurs begrenzt, und bei einer geförderten Teilnahme braucht der Weg bis zum Start etwas Vorlauf — Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter, Prüfung deines Antrags durch die zuständige Stelle und erst danach die verbindliche Anmeldung. Beim QCG stellt dein Arbeitgeber den Antrag vor Maßnahmenbeginn über den Arbeitgeberservice. Melde dich deshalb am besten einige Wochen vor deinem Wunschtermin bei uns, dann gehen wir den Zeitplan gemeinsam durch. Eine unverbindliche Vormerkung für einen Starttermin ist ebenfalls möglich.
Wie melde ich mich an?
Der einfachste Einstieg ist die kostenlose Erstberatung per Telefon oder Video: Dort klären wir deine Fragen, prüfen gemeinsam deine Fördermöglichkeiten und besprechen, ob die Weiterbildung zu deinen Zielen passt. Danach kümmerst du dich um die Förderung — als arbeitsuchende Person um den Bildungsgutschein bei deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter, als beschäftigte Person gemeinsam mit deinem Arbeitgeber um den QCG-Antrag über den Arbeitgeberservice. Wir stellen dir dafür alle Kursunterlagen zusammen und bereiten dich auf das Gespräch vor. Sobald die zuständige Stelle über die Förderung entschieden hat, schließt du die Anmeldung bei uns ab und sicherst dir deinen Platz. Wir begleiten dich durch den gesamten Prozess — vom ersten Gespräch bis zum Kursstart.
Was kostet mich die Beratung und wozu verpflichtet sie mich?
Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich — sie verpflichtet dich zu nichts. Wir nehmen uns Zeit für deine Situation: deinen beruflichen Hintergrund, deine Ziele, deine Fördermöglichkeiten und die ehrliche Frage, ob das verbindliche Live-Format mit festen Unterrichtszeiten zu deinem Alltag passt. Wenn die Weiterbildung nicht das Richtige für dich ist, sagen wir dir das auch. Du erreichst uns telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular; auf Wunsch führen wir das Gespräch als Videotermin. Auch Unternehmen beraten wir kostenlos zur Qualifizierung ihrer Teams und zum Ablauf des QCG-Antrags. Eine unverbindliche Vormerkung für den nächsten Kursstart ist im Anschluss möglich — verbindlich wird deine Anmeldung erst, wenn Förderung und Platz geklärt sind.